Wohnüberbauung Neumatt, Burgdorf
Eingebettet in die Flusslandschaft der Emme und angrenzend an ein vorwiegend industriell und gewerblich genutztes Siedlungsgebiet besitzt die Burgergemeinde Burgdorf das Areal Neumatt. Eine Ueberbauungsordnung regelt die rechtlichen Voraussetzungen zur Bebauung des langen, schmalen Grundstückes. Das Siedlungskonzept besteht aus zwei Gebäudetypologien: Im Norden, entlang der Emme vier dreigeschossige Gebäude mit je sieben Reihenhauseinheiten, im Süden, angrenzend an das bestehende Quartier elf zweigeschossige freistehende Einfamilienhäuser. Die Reihenhäuser sind von Norden über einen kleinen, halbprivaten Zugangshof mit Carport und individuell gestaltetem Aussenbereich erschlossen. Der eher knapp bemessene Garten wird ergänzt durch eine nach Süden orientierte Dachterrasse. Die Einfamilienhäuser sind von der siedlungsinternen Wohn- und Spielstrasse erschlossen. Analog zum Reihenhaus ist auch beim Einfamilienhaus der Zugangsbereich mit einem eingeschossigen Nebenbau artikuliert. Zusätzlich zum Nutzen dient dieser auch zur räumlichen Definition der Neumattgasse und als differenzierte Abgrenzung vom öffentlichen und privaten Aussenraum.